Warum ich es liebe zu segnen
Alles um uns herum ist Energie, wir selbst sind Energie. Doch nicht immer fühlen wir uns wohl, mit dem, was da gerade um oder in uns ist. Können wir das überhaupt ändern? Meine Antwort darauf ist eindeutig, ja. Ich sage sogar, es liegt nur in unserer Hand. Was also können wir tun? Segnen ist die Lösung mit Herz.
Was kann ich tun?
Zuerst kann ich für mich um Segen bitten. Ich bitte um den Segen der geistigen Welt. Engel und Segnen gibt es in allen Religionen. Also erbitte ich den Segen der Engel, von Jesus Christus, meinem Schutzengel, Mutter Maria, den Aufgestiegenen Meistern, Gautama Buddha oder Mohammed, ect.. Ich wähle den, zu dem ich mich gerade hingezogen fühle. Ich setze mich hin, schließe die Augen und lege meine Hände auf meine Oberschenkel, mit der Handfläche nach oben. Ich verbinde mich mit Mutter Erde, lasse Wurzeln aus meinen Füßen wachsen, verbinde mich mit der Quelle, Gott, dem Universum und fokussiere mich auf´s Empfangen des Segens. Mein Herz öffnet sich und wenn ich fühle, dass ich vollkommen mit Segen erfüllt bin, bedanke ich mich. Ein Lächeln liegt auf meinem Gesicht und die Energie, in mir und um mich, ist wunderbar. Jetzt kann ich auch andere Segnen.
Nach dem Aufstehen spreche ich mehrere Ich-Bin-Sätze. Zum Beispiel:
- Ich bin Segen und ich bin gesegnet
- Ich bin Liebe und ich bin geliebt.
- Ich bin mit Erfolg und Fülle gesegnet.
- Ich bin geborgen und ich bin beschützt. ect.
Danach fühle ich mich immer ruhig und gut. Denn “Ich Bin” ist nicht nur eine Geschichte, die wir uns erzählen, sondern, das ist die Wahrheit.
Doch aufgepasst, z. B. der Satz: Ich bin krank, ist falsch, denn nicht ich bin krank, sondern mein Körper.
Was bedeutet segnen?
Segnen heißt, um göttlichen Schutz bitten. Es bedeutet auch, Gutes zu säen und Gutes zu ernten, sich auf das Gute auszurichten.
Hier, in meiner Gegend sagt man:
“Grüß Gott”. was nicht heißt, ich soll ihn grüßen, sondern, ein Gruß von Gott an mich. Er soll mit mir sein.
Unser “Tschüss” kommt vom spanischen “Adios”, was bedeutet ´”zu Gott”.
Früher gab es auch den Gruß:
“Friede sei mit dir.”
“Aloha” bedeutet: “Mögen wir die Liebe miteinander teilen.”
Den Gruß “Namaste” kennt fast jeder. Das heißt: “das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir” und “ich verbeuge mich vor dir”. Damit anerkenne ich, dass der andere eine genauso große Seele ist, wie ich selbst eine bin.
Oder wir sagen: Meinen Segen hast du. Meint, ich segne dein Vorhaben.
Verliebte erbitten den Segen der Eltern, wenn sie heiraten wollen.
Und in der Bibel steht schon die Geschichte von Esau und Jakob und wie der Jüngere sich den Segen des Vaters erschlichen hat.
Unbewusst segnen wir schon immer, also lasst es uns doch ab jetzt bewusst tun.
Was kann ich alles segnen?
Segnen kann ich alles, z. B.
- Lebensmittel und Getränke, • Menschen
- Ereignisse, Situationen • Partner/in
- Schwierigkeiten • Kinder
- Finanzamt • Eltern
- Wünsche • Freunde/innen
- Firmen • Chef/in
- Verträge • Kollegen/innen
- Pflanzen • Gesprächspartner/innen
- Gebäude • Politiker
- Wohnungen und Möbel • Den Körper
- Entscheidungen • Den Geist
- Mutter Erde
- Länder

gesegnete Blumen gedeihen besser.
Diese Liste kann man noch um vieles erweitern.
- Länder
Wie mache ich das?
Da gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten.
Möchte ich ganz bewusst etwas oder jemanden segnen, nehme ich mir Zeit, setze mich hin, zünde eine Kerze an, verbinde mich mit der geistigen Welt, wie weiter oben beschrieben und lasse meinen Segen fließen, entweder aus meinen Händen (Handchakra), wenn es z. B. ein Gegenstand ist. Dann halte ich meine Hände darüber. Da kann ich auch laut sprechen.
Oder ich bete einfach für eine Person oder einen Wunsch. Damit ich mir sicher sein kann, dass an alle gedacht ist, lauten meine letzten Worte: “zum Wohle allen Lebens”
Wenn es etwas Größeres ist, z. B. ein Land, Mutter Erde oder wenn es weiter weg ist, lasse ich die Segens-Energie aus meinem Herzen (Herzchakra) und/oder meinen Händen fließen. Ich kann auch einen Engel um Unterstützung bitten oder z. B. Jesus Christus, der dann mit mir und/oder durch mich Segen fließen lässt.
Wenn ich unterwegs jemanden treffe, darf es auch schnell gehen, indem ich gedanklich meinen Segen spreche. Zum Beispiel:
- Ich segne dich mit Licht und Liebe.
- Ich segne dich aus vollem Herzen.
- Mögen die Engel mit dir sein.
- Ich segne dein Sein.
- Namaste.
- Schön, dass es dich gibt.
Ich kann denjenigen aber auch laut loben. Ein ernstgemeintes Lob ist immer ein Segen. Anerkennung, gute Wünsche und alles Positive und Aufbauende, das ich einem anderen sage, ist ein Segen. Alles, was ich jemandem zum Geburtstag wünsche, egal, ob verbal oder schriftlich, ist ein Segen. Die Gratulation zur Hochzeit, zum Kind, zur Beförderung ist ein Segen, denn es kommt von Herzen.
Wenn ich keine Worte habe, z. B. wenn ich eine Person tröste, lege ich meine Hand auf ihren Arm oder auf die Schulter. Oder ich nehme die Person in den Arm, streichle sie. Auch das ist ein Segen. Denn dann fließt Liebe.
Jedes Wort beeinflusst unsere Umgebung. Jeder Gedanke kommt da an, wohin wir ihn adressiert haben.
Anderen mit offenem Herzen begegnen
Für alle Menschen in unserem Umfeld gibt es einen schönen Satz, der sofort die Energie zwischen mir und dem anderen klärt. Er lautet:
“Ich sehe dich mit den Augen der Liebe und freue mich über deine Vollkommenheit”
Er besagt sehr viel.
- Ich bin nicht besser als du.
- wir sind beide in jedem Moment vollkommen
- du bist ein Mensch wie ich und
- du bist eine gleich große Seele wie ich
Und damit ist jede Wut, sind alle Vorwürfe erst mal aus dem Spiel. Ich sehe dich wie du bist und wir können über alles reden. Da ist Liebe, da ist Mitgefühl, da ist alles wieder möglich.
In schwierigen Beziehungen schreibe ich diesen Satz mindestens 10 x täglich, 3 – 6 Monate lang. Bis es sich in mir verändert und ein bisschen darüber hinaus.
Ich kann ein schwieriges Gespräch im Voraus segnen und wünsche mir, dass sich Probleme zum Wohle aller lösen. Ich wünsche mir das beste Ergebnis für alle Beteiligten. Und wenn ich schon eine Idee habe, wie ich es haben will, dann sage ich: Ich möchte es so, oder etwas Besseres. Denn vielleicht weiß das Universum etwas Besseres, es hat den größeren Überblick. Segen fließt in die Situation.
Das Tolle ist, Segen ist nicht begrenzt. Er geht nie aus, egal, wieviel wir davon verschenken.
Ich liebe es zu segnen, weil…
- es mir gut tut
- ich meine Gefühle und Einstellungen ändern kann
- ich mein Leben verändern kann
- ich meine Energie anheben kann
- ich meine Beziehungen verbessern kann
- ich sogar die Welt verändern kann ich weiß, dass es auch den anderen guttut.
- ich dann lächle
- es mich dankbar macht
- ich das Beste erwarte.
Das hat mit Eigenverantwortung zu tun. Ich sorge gut für mich.
Zu 8. Noch ein Zitat aus einem Buch von Jeanne Ruland: „Segne, bis du lächelst“. https://amzn.to/3cWpnPN
Und ja, ich lächle immer, wenn ich ein Segen war.
Seid gesegnet!

