Warum solltest du dich täglich neu ausrichten?
Jeden Tag strömen millionen Dinge auf uns ein. Und meistens sind es Dinge, die uns negativ beeinflussen. Menschen, die uns Energie abziehen, Nachrichten, die uns runterziehen, ein Chef oder eine Kollegin, die uns stressen, Mama, die schlechte Laune hat oder die Kinder, die wieder mal einen besonders schrägen Tag hatten und das an uns auslassen. Irgendwann ist unsere Kraft dann am Ende und unsere Laune im Keller. Dann lassen wir mal den Schrei raus, damit die anderen merken, was Sache ist.
Meistens schauen die uns dann entgeistert an und verstehen die Welt nicht mehr, denn für sie war eigentlich alles ok. Zumindest war nichts, was diese Reaktion rechtfertigen könnte.
Und das alles, weil wir blind in den Tag gelaufen sind, à la wird schon gut gehen oder ich kann ja eh nichts ändern. Doch das kannst du!
Du kannst dich täglich neu ausrichten
Indem du zum Beispiel nicht alles wieder in den neuen Tag mitnimmst, was gestern schon war.
Bedanke dich doch für alles was war. Das eine sind die schönen Dinge, Dinge, die gut gelaufen sind, da fällt es uns leicht dankbar zu sein. Das andere sind Dinge, die nicht gut gelaufen sind, da haben wir etwas gelernt, haben Erfahrungen gesammelt. Z.B. was der andere mag oder nicht mag oder wie es nicht funktioniert. Die Frage ist doch nur, wie negativ sind unsere Geschichten darüber, bzw. wie sehr lassen wir uns von unseren eigenen Urteilen emotional runterziehen. Denn eigentlich ist das Geschehnis als solches neutral. Wir haben eine Ursache gesetzt und die Wirkung ist nicht wie geplant ausgefallen.
Also bedanke ich mich dafür:
Ich bin so glücklich und dankbar, für diese Erfahrung, denn jetzt weiß ich, dass ich es beim nächsten Mal anders machen muss.
Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich auch schon eine Idee habe, wie. Oder, oder …
Und ich führe ein Dankbarkeitstagebuch. Jeden Tag 10 Dinge, die sich wiederholen. Z.B.: Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich mich selbst so sehr wertschätze.
Und 10 Dinge, aus dem täglichen Leben. Z.B.:
Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich den letzten Platz in einem Seminar ergattert habe.
Und manchmal auch Wünsche: z.B.
Ich bin so glücklich und dankbar, für den Urlaub im Sommer auf Mallorca, bei dem ich mich super erholt habe. (als hätte ich es schon erhalten)
Ich fokussiere mich auf das Positive in meinem Leben. Wie will ich es wirklich haben? Das heißt, täglich neu ausrichten und alles verändern, was mir am Vortag nicht gefallen hat.
Also nicht, ich will keine Kopfschmerzen mehr haben, sondern ich will gesund bleiben. Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich so gesund, voller Kraft und Freude bin. Statt morgens schon zu jammern, was für ein Sch…tag das heute wieder wird, setzte ich mich hin und visualisiere, wie mein Tag ablaufen soll und was für Ergebnisse ich erzielen will.
Ihr werdet sehen, wie sich euer Leben wenden wird.
Du kannst Gedankenhygiene betreiben
Ständig ist unser Gehirn am Arbeiten. Es denkt Gedanken, es beurteilt Dinge, es verurteilt Menschen, es sagt uns, was gut und schlecht ist, es verurteilt uns selbst. Unser Verstand lässt uns überleben, er ist sehr wichtig für uns. Doch sollten wir Herr über unseren Verstand sein und nicht er über uns. Wir haben unseren Verstand zeitlebens trainiert Urteile zu fällen, zu wählen, was recht oder unrecht ist. Und die Gesellschaft hat uns vorgegeben, was recht und unrecht ist. Und wir haben alles fraglos übernommen. Vor allem als Kind, denn es war klar, unsere Eltern sagen die Wahrheit. Und später haben wir es nicht mehr hinterfragt. Wir haben uns fast nie die Frage gestellt, ob die Wahrheit unserer Eltern auch unsere Wahrheit ist, bzw. ob sie nach so langer Zeit noch unsere Wahrheit ist. Wir haben uns nie gefragt, wie sinnvoll es ist, andere und uns selbst zu verurteilen.
Wenn wir bemerken, dass wir solche negativen Gedanken haben, können wir sofort 3 x “Löschen“ sagen oder denken. Z.B. auch, wenn ich denke: Ich fall bestimmt gleich hin, oder, vielleicht wird mir das … gestohlen. Löschen, löschen, löschen!
Besser: Ich komme sicher zu Hause an.
Oder: Mein Heim und mein Eigentum sind immer geschützt. z.B. mit Erzengel Michael. das funktioniert prima mit: täglich neu ausrichten.
Wie kannst du den anderen akzeptieren, wie er ist?
Es gibt den schönen Satz: Ich sehe dich mit den Augen der Liebe und freue mich über deine Vollkommenheit.
Jeder Mensch gibt in jedem Moment sein Bestes. Es kann natürlich sein, dass er einen Tag später vielleicht eine andere Entscheidung getroffen hätte, weil er in der Zwischenzeit etwas Neues erfahren hat oder weil er etwas nicht bedacht hat, es ist ihm im Moment der Entscheidung einfach nicht eingefallen. Denn eine Entscheidung ist immer eine Momentaufnahme und hat meistens nichts mehr mit Jetzt und Heute zu tun. Und es macht keinen Sinn zu sagen: wie konntest du nur? Denn in diesem Moment, hat der andere keine bessere Möglichkeit gesehen.
Vermutlich fällt jedem etwas ein, von dem er weiß, heute würde er es auf jeden Fall anders machen. Schließlich lernen wir aus unseren Erfahrungen.
Den oben genannten Satz schreib ich auch, wenn ich merke, dass ich mit jemandem nicht klarkomme. Mindestens 10 x am Tag, drei bis sechs Monate lang, bis es sich verändert hat.
Er besagt, dass ich anerkenne, mein Partner oder einfach mein Gegenüber, hat die gleichen oder ähnliche Probleme, die gleichen Ängste, die gleichen Verletzungen und,
dass ich ihn als gleich große Seele sehe, wie ich selbst eine bin.
Dann ist wieder Mitgefühl da, die große Wut, der große Schmerz lösen sich auf oder schwinden im besten Fall in den unwichtigen Bereich. Wir können wieder miteinander reden. Alles ist wieder möglich. Wir sind wieder auf Augenhöhe.
Wir verlieren nur allzu oft aus den Augen, dass auch unsere Eltern, Partner, Freunde, Chef usw., einen Rucksack tragen und wir wissen nicht, wie schwer er ist. Wenn sie den Krieg noch erlebt haben, ist er vielleicht unerträglich schwer. Und wir wissen nicht, was drin ist und werden es meistens auch nie erfahren. Oft ist es demjenigen selbst nicht bewusst, was er da alles mit sich herumträgt. Lasst uns also mehr an unsere schönen Erinnerungen denken und dankbar sein, dass wir so viel Schönes erleben durften, von wundervollen Menschen umgeben.
Du kannst energetisch duschen

Lichtdusche
Unser Energiefeld braucht genauso Reinigung wie unser Körper. Er verschmutzt im Alltag vielleicht noch schneller, als dieser. All die Energien, mit denen wir in Kontakt kommen und das sind viele, denn alles ist Energie. Das heißt, wir haben Kontakt zu allen Geschichten der Menschen um uns herum. Zu all den Kümmernissen, zu Wut und Zorn, zu Krankheiten, zu all den Gefühlen. Nicht jede ist schön, nicht jede ist uns wohlgesonnen und viele tun uns einfach nicht gut. Gerade jetzt in diesen verrückten Zeiten bemerken wir, wie sehr uns die Stimmung der anderen und vor allem der Medien beeinflussen. Und auch hier können wir uns neu ausrichten. Z.B., indem wir duschen gehen.
Und zwar real, wie auch energetisch. Unter der Dusche stellen wir uns vor, dass mit dem Wasser, göttliches goldenes Licht über und durch unseren Körper fließt und durch unser ganzes Energiefeld. Dieses goldene Licht spült alles fort, was nicht mehr unserer Schwingung entspricht, Schatten, Flecken, Fremdenergien. Dann schließt einen Moment die Augen und lasst alles, mit dem goldenen Licht, in Mutter Erde fließen und bedankt euch bei ihr. Macht das so lange, bis ihr euch gereinigt fühlt. Vielleicht fühlt ihr euch hinterher sogar leichter. Natürlich funktioniert die „Goldene Lichtdusche“ auch ohne Wasser, doch so kann man es sich besser vorstellen.
Das sind jetzt vier Möglichkeiten, wie wir uns täglich neu ausrichten können.
Auf das Gute und Schöne.
Auf das, was und wie wir es wirklich haben wollen.
Auf energetisches Wohlbefinden
Auf das Verzichten auf Verurteilungen und Vorurteile, und somit mehr auf ein friedliches Miteinander.
Und es gibt noch viel mehr…
Seid gesegnet! <3