Wie oft fühlen wir uns festgefahren, der Alltag läuft in festen Bahnen und wir schauen nicht Links oder Rechts. Unsere Mitmenschen nerven uns und unsere Arbeit macht keinen Spaß. Alles läuft automatisch, unbewußt. Deshalb ist es so wichtig, wenigstens einmal täglich unseren Alltag zu entschleunigen und uns bewußt zu machen, was wir da eigentlich tun und dass wir das ändern können, um ein glücklicheres Leben zu führen. Und es benötigt nur 7 Schritte zum Glücklichsein.
1. Denke weniger und fühle mehr
In unserem Alltag sind wir oft nur im Kopf. Alles wird sachlich bedacht und organisiert und unsere Gefühle sind da oft nur im Weg. Auch fürchten wir uns, von anderen verletzt zu werden und deshalb verschließen wir unser Herz. Doch gerade in diesen verrückten Zeiten, sind unsere Gefühle so wichtig. Mitgefühl für uns selbst und für unsere Mitmenschen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens. Wenn wir unser Herz öffnen, geht alles viel leichter. Ich schimpfe nicht über meinen Nachbarn, weil ich in meinem Herzen weiß, dass es ihm nicht gut geht und er nur deshalb so ist, wie er ist. Schließlich wollen auch wir akzeptiert werden, wie wir sind.
Wie heißt der schöne Satz:
Ich brauche niemanden, der für mich Drachen und Spinnen tötet ich brauche jemanden, der für mich da ist, wenn ich spinne und ein Drache bin.
Und genau das ist es, das gegenseitige Verständnis bringt viel mehr, wenn wir unsere Gefühle zulassen. Deshalb öffnet euer Herz und lasst auch mal fünfe grade sein.
2. Zweifle weniger und lächle mehr
Der Zweifel ist unser größter Feind, den wir auch noch selbst kreieren. Er verhindert, dass wir unsere Komfortzone verlassen, er verhindert den Erfolg, er verhindert manchmal auch glückliche Partnerschaften, denn vor lauter, ist das jetzt richtig, was ich tue; was passiert denn dann; könnte ich da verletzt werden, oder oder…, lassen wir es am Ende lieber ganz und tun gar nichts.
Wenn wir aber mit einem Lächeln durchs Leben gehen und sehen welche Möglichkeiten sich uns bieten, ohne diese Angst, werden wir ein Leben führen voll offener Türen und Wege, haben die freie Auswahl, die wir vorher gar nicht gesehen haben.
Lächeln öffnet das Herz und zwar unser eigenes und das unserer Mitmenschen und die, die nicht zurücklächeln, brauchen unser Lächeln oft am meisten.
Also lasst uns der Welt ein Lächeln schenken, damit sie ein freundlicherer Ort zum Leben wird.
3. Rede weniger und höre mehr
Oft reden wir zu viel und hören deshalb nicht, was der andere wirklich sagt. Wir hören schon zu, doch im Hinterkopf suchen wir nach einer Antwort, was weiß ich dazu, was könnte ich dazu sagen? Und nicht um den anderen zu verstehen.
Ein Freund hat es einmal so formuliert:
Wenn wir reden, reden wir nur über Dinge, die wir schon wissen. Wenn wir zuhören, richtiger hinhören, können wir noch jede Menge erfahren und lernen.
Also lasst uns mehr hinhören, dadurch entsteht Verständnis und unser Leben wird leichter.
4. Urteile weniger und akzeptiere mehr
Viel Unheil entsteht, weil wir glauben, was wir hören, weil wir glauben, was wir sagen und weil wir glauben, was wir denken. Und das deshalb, weil wir gelernt haben, alles zu be- und verurteilen. Dabei hängt das oft nur mit der Geschichte zusammen, die wir uns zu einem Ereignis oder einer Situation, erzählen. Meist ist ein Geschehnis ganz neutral. Es ist. Doch dann setzt unser Verstand oder Ego ein.
Ein Beispiel:
Eine Bekannte hatte angefangen Blogartikel zu veröffentlichen, mehrere. Eine der Reaktionen ihrer Leser – sie schrieben sie an und fragten, ob denn alles in Ordnung wäre, ob sie ihre Arbeit verloren hätte, ob sie denn Hilfe bräuchte. Bei ihr kam an, was wollen die von mir, das geht die doch gar nichts an. Sie fühlte sich angegriffen und wollte sich öffentlich rechtfertigen.
Bei mir kam an, wie cool, die achten auf sie, sorgen sich und bieten sogar Hilfe an und das, wo wir doch sonst immer bemängeln, dass die Menschen so oberflächlich sind. Ich fand das toll. Welche Geschichte erzählen wir uns also? Eine die uns schlechte Gefühle macht oder eine, mit der wir uns gesehen und wohl fühlen.
Also, urteilen wir weniger und akzeptieren mehr, dass es jede Menge Menschen gibt, die eine andere Wahrheit haben als wir und wir daran nichts ändern können und sollen. Es lebe die Vielfalt.
5. Beobachte weniger und mache mehr
Beobachten ist sehr wichtig, denn dadurch lernen wir alles, sammeln Erfahrungen und finden Lösungen. Wir finden Vergleichswerte, was uns das Einschätzen von Ereignissen und Situationen erleichtert.
Doch noch wichtiger ist das persönliche Tun. Wenn wir unser Wissen nicht auf die Straße bringen, sprich, nicht umsetzen, ist niemandem gedient. Uns selbst nicht und für die anderen ist es unter Umständen sogar unterlassene Hilfeleistung. Oft denken wir nur an uns, doch ob wir etwas tun oder nicht tun, kann auch große Auswirkungen auf unser Umfeld haben. Da hätten wir jemandem helfen können, wenn wir den Mut gehabt hätten unsere Komfortzone zu verlassen und tätig zu werden. Und sei es z.B. nur, den anderen zu loben, ihm zu sagen, wie toll er eine Aufgabe erledigt hat. Wir bestätigen ihn, bauen ihn auf, wir stärken sein Selbstvertrauen und geben ihm Sicherheit. Er freut sich, fühlt sich gesehen und geht erhobenen Hauptes in die nächste Aufgabe. Und das alles nur, weil wir ihm gesagt haben, dass er gut ist.
Oder wir bieten ihm unsere Hilfe an, sodass er seine Aufgabe besser, schneller, effektiver erledigen kann. Das geht nur, wenn wir den Mut haben uns zu zeigen. Und am Ende sind wir beide glücklich über das Ergebnis und dankbar.
Ich bin so glücklich und dankbar, dass wir beide so erfolgreich waren.
Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich hilfreich sein konnte.
Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich kompetente Hilfe erhalten habe.
Deshalb lasst uns dienen, damit die Welt eine bessere wird. Und das hat nichts mit Bückling und sich klein machen zu tun.
6. Beschwere weniger und schätze mehr
Unser alltägliches Leben ist sehr auf Richten und Gerechtigkeit ausgelegt. Immer wieder passiert es uns, dass wir über andere urteilen oder uns über Ereignisse und Umstände beschweren. Manchmal suchen wir sogar richtig nach Haken und Fehlern. Und von den Medien wird dieses Misstrauen auch noch geschürt. Mit dem Ergebnis, dass wir uns schlecht fühlen. Mich selbst schließe ich da nicht aus.
Dabei ist es viel besser, wenn wir uns auf das fokussieren, was schön war, was gut gelaufen ist, worüber wir glücklich waren, uns gefreut haben. Denn davon wollen wir mehr. Davon bekommen wir nur mehr, wenn wir uns auf das Positive konzentrieren. Warum ist das so?
Marc Pletzer, NLP-Fachmann und Autor, hat es einmal so erklärt:
„Das Leben funktioniert wie ein Kopierer. Wenn ich heute Jammern, Schimpfen und Meckern drauflege, bekomme ich morgen mehr zum Jammern, Schimpfen und Meckern. Das heißt, wenn ich will, dass ich morgen was anderes erlebe, dann muss ich heute was anderes drauflegen.“ https://www.amazon.de/Marc-A-Pletzer/e/B008UVFWE0
Das ist das Ursache-Wirkung-Prinzip. Das heißt, wir setzen eine Ursache und es folgt die Wirkung und wenn uns die Wirkung nicht gefällt, dürfen wir eine neue Ursache setzen.
Wenn wir also als Ursache Freude, Dankbarkeit und Wertschätzung des Lebens, das wir haben, setzen, werden wir mehr zum Freuen, Dankbarsein und Wertschätzen ernten.
Also, lasst uns die Dinge in unserem Leben, Mitmenschen, Umstände, Ereignisse, Missgeschicke usw. wertschätzen. Denn alle haben einen Wert, die einen sind zum Freuen und Dankbarsein, die anderen zum Lernen und Erfahrungen sammeln.

Die Liebe ist die größte Macht
7. Fürchte weniger und liebe mehr
Wir fürchten so vieles, Armut, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Krankheit, Krieg, Tod, usw., manchmal fürchten wir uns sogar vor der Liebe. Das hält uns klein, lässt uns zweifeln, zieht uns runter. Der Rand des schwarzen Lochs scheint unerreichbar, weil wir kein Vertrauen haben. Und wir beten zu Gott, obwohl wir gerade glauben, er habe uns verlassen.
Es gibt eine Erzählung, in der ein Mann mit Jesus Christus am Strand spazieren geht. Der Mann schaut zurück und sieht an vielen Stellen nur eine Fußspur im Sand. Er fragt Jesus Christus: „Warum hast du mich in meinen schwersten Stunden verlassen?“ Und Jesus Christus antwortet: „Ich habe dich nicht verlassen. In deinen schwersten Stunden habe ich dich getragen“ (Buchlink: https://amzn.to/2TTFxT7)
Diese Geschichte zeigt, dass wir niemals allein sind und dass unsere Furcht unbegründet ist, dass wir Vertrauen haben dürfen. Vertrauen in uns, ins Leben, in Gott. (Gautama Buddha, das Universum, die Quelle oder…)
Deshalb ist es so wichtig, dass wir unser Herz öffnen. Das geht z.B. so:
Stell dir vor, du hast eine Eisentür vor deinem Herzen, doch du hast den Schlüssel dafür in deiner Hand. Den kann dir auch niemand wegnehmen. Stecke ihn ins Schloss und drehe den Schlüssel ganz vorsichtig um. Mach alles in deinem Tempo. Nimm dann beide Hände und öffne sie ganz langsam, soweit wie es dir möglich ist. Und lass deine Liebe herausfließen, denn sie ist in dir. Lass sie alles berühren, was um dich ist und freue dich über die Farbe, die sie in dein Leben bringt. Und dann bitte Gott: Bitte lass deine Liebe in und durch mich fließen. Dabei mindestens 3 x tief ein- und ausatmen. Vielleicht kannst du jetzt dein Herz noch etwas weiter öffnen. Das kannst du immer tun, wenn du den Impuls dazu fühlst.
Wenn wir die Liebe zulassen und unser Leben darauf fokussieren, wird unser Leben und das unserer Mitmenschen leichter und sonniger. Wenn wir den anderen mit Liebe begegnen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man uns mit Liebe begegnet, auf jeden Fall 100-mal größer, wie wenn wir voller Misstrauen sind. Ich glaube, wir könnten die Liebe nicht einmal wahrnehmen, wenn sie da wäre.
Die Liebe ist die größte Macht auf Erden, also geben wir ihr doch die Chance unser Leben zu erleichtern, es schöner zu machen, unsere Gefühle zu erheben und glücklicher zu sein. Habt ein glückliches Leben und teilt es mit allen.
Seid gesegnet! <3

Ich wünsche euch viele glückliche Tage <3
#theblogbang